Archiv des Autors: Michael Peter

2. Forum Bevölkerungsschutz der Johanniter-Unfall-Hilfe

Das Johanniter Bildungsinstitut Hannover veranstaltet am 01.12.2018 eine eintägige Fortbildungsveranstaltung zum Bevölkerungsschutz in Wennigsen, Niedersachsen.

Die Veranstaltung richtet sich an Führungskräfte und Fachdozenten aus dem Bevölkerungsschutz der Johanniter in Niedersachsen/Bremen, die Mitarbeiter befreundeter Hilfsorganisationen sowie der Feuerwehren und der Polizei.

Thematisch wir Folgendes geboten:

  • Dimensionen der Großveranstaltung aus Sicht der Gefahrenabwehr
  • Rechtliche und taktische Aspekte der Einsatzplanung
  • Polizeiliche Aspekte der Gefahrenabwehr bei Großveranstaltungen
  • Evakuierung bei Großveranstaltungen

Programm und Anmeldung sind hier zu finden.

Öffentlichkeitsarbeit und Social Media im Katastrophenschutz

Katastrophenschutz.camp 

Social Media wird auch im Bereich des Katastrophenschutzes ein immer größeres Thema. Neben der Information der Bevölkerung über alle kritischen Ereignisse, stellt auch die Einbindung von freiwilligen Helfer bei der Bewältigung der Katastrophe eine große Herausforderung für die Katastrophenschutzbehörden dar.  

Es wird auch darüber zu diskutieren sein, wie Fake-News erkannt, aber vielleicht auch Social Media Informationen zur Lageerkundung genutzt werden können. 

Im „Katastrohenschutz.Camp“ sollen alle möglichen Fragen rund um den Umgang mit Social Media im Katastrophenschutz beleuchtet und Antworten gefunden werden. Anders als bei normalen Konferenzen wird dieses Forum nicht als „Symposium“ durchgeführt sondern als „Barcamp“.

Was diese Form der Konferenz bedeutet und wie es abläuft finden Sie auf der Internetseite des Katastrophenschutz.camp

Die Veranstaltung wird am 01. und 02. Februar 2019 beim Institut der Feuerwehr NRW (IdF) in Münster stattfinden. Das Organisationsteam besteht neben Jan Müller-Tischer aus, Anna Carla Springob und Maike Kranaster

Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse dieser Veranstaltung.

Uns muss allen klar sein , dass wir auch im Katastrophenfall oder bei Großschadensereignissen mit den Social Media Aspekten umgehen müssen. 

Die Veranstaltung ist leider schon ausverkauft. 

Seminar – Bedarfsplanung im Rettungsdienst

Erneut führe ich am Niedersächsischen Studieninstitut für kommunale Verwaltung e.V. (NSI) das Seminar „Bedarfsplanung im Rettungsdienst“ durch.

Die Veranstaltung findet am 13.09.2018 am Standort Hannover statt.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kommunalen Verwaltung oder auch kommunale Führungskräfte, die mit der Bedarfsplanung im Rettungsdienst betraut sind, stellen die Zielgruppe dar.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

LARD – Neue Empfehlung erschienen

Im Niedersächsischen Ministerialblatt (16/2018) wurde eine neue Empfehlung mit dem Titel: „Anforderungen an eine strukturierte und standardisierte Notrufabfrage (SSN) als Voraussetzung für die sachgerechte Bearbeitung von Hilfeersuchen in Leitstellen“ veröffentlicht. Der Landesausschuss Rettungsdienst hat sich umfangreich mit diesem Thema beschäftigt und u.a. zu den nachfolgenden Punkten Stellung bezogen. 

  • Einbindung in das Einsatzleitsystem
  • Abfrage, Disposition und/oder Beratung außerhalb des rettungsdienstlichen Zuständigkeitsbereiches
  • Notrufbearbeitung in Teilprozessen
  • Evaluation
  • Rechtssicherheit
  • Schaffung notwendiger Rahmenbedingungen durch die Träger der Leitstellen
  • Umsetzung und Wirtschaftlichkeit

Landesausschuss Rettungsdienst Niedersachsen 10/2017

Durch den Landesausschuss Rettungsdienst wurden im niedersächsischen Ministerialblatt mehrere Empfehlungen bzw. Positionspapiere veröffentlicht.

Im Nds. MBl. 40/2017 geht es zunächst um die Disposition von Rettungsmitteln bei Schul- und Arbeitsunfällen. Hiermit soll einer Fehlentwicklung entgegengewirkt werden. Es ließ sich feststellen, dass in diesem Bereich häufig auch bei Bagatellverletzungen  auf die Entsendung eines Rettungswagen bestanden wurde. Mit dem vorliegenden Papier wird nunmehr das richtige Verfahren beschrieben.

Weiterhin wird eine Empfehlung für die Einführung einer webbasierten Informationsplattform für die Zuweisung von Notfallpatienten zur klinischen Versorgung veröffentlicht. Hiermit können Notfallpatienten besser als geeigneten Kliniken zugewiesen werden. In Niedersachsen wurde in mehreren Pilotregionen (z.B. Großleitstelle Oldenburg, Landkreis Emsland und die Stadt/Region Hannover) das System IVENA getestet. Dieser Probebetrieb hat sich bewährt. Insofern macht eine flächendeckende Einführung Sinn.

In Nds. Mbl. 41/2017 gibt es eine Empfehlung zur notwendigen Neuausrichtung bei der Bearbeitung von Hilfeersuchen durch Rettungsleitstellen. Die Regelungen sollen eine differenzierte Disposition ermöglichen. Weiterhin sollen den Rettungsleitstellen mehr Steuerungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Weiterhin wird die Einführung eines einheitlichen Ausweises für die Kräfte der PSNV empfohlen.

Nds. Landesausschuss Rettungsdienst veröffentlicht zwei Empfehlungen

Im aktuellen niedersächsischen Ministerialblatt (Nds.MBl.40/2017 S. 1316) sind zwei Empfehlungen des niedersächsischen Landesausschuss Rettungsdienst bekannt gemacht worden.

In der erste Veröffentlichung geht es um die Disposition von Rettungsmitteln bei Schul- bzw. Arbeitsunfällen. In diesen Fällen besteht häufig die irrige Annahme, dass auf Grund der Vorgaben der Versicherungen  in jedem Fall ein Rettungsmittel zu entsenden sei.

Der Landesausschuss Rettungsdienst stellt hierzu in Abstimmung mit der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)  fest, dass für den Einsatz von Rettungsmitteln die gleichen Kriterien gelten, wie für alle anderen Notrufe auch. Es braucht nicht in jedem Fall, ein Rettungsmittel geschickt werden. Sondern nur in den Fällen, wo es nach Abfrage durch die Rettungsleitstelle auch notwendig ist. Darüber hinaus werden erläuternde Hilfestellungen für notwenige Beförderungen mittels Taxi bzw. Privat-PKW gegeben.

Im Weiteren wir ein Positionspapier zur Einführung einer webbasierten Informationsplattform für die Zuweisung von Notfallpatienten zur klinischen Versorgung veröffentlicht.

Solche Informationsplattformen werden bereits in eingen Bundesländern erfolgreich betrieben. In Niedersachsen haben mehrere Leitstellen (z.B. die Großleitstelle Oldenburger-Land AöR) für den Rettungsdienst das System IVENA erfolgreich getestet. Nunmehr wird durch das Positionspapier empfohlen, dass solche Informationsplattformen auch in Niedersachsen flächendeckend eingeführt werden.

11. Oldenburger Notfallsymposium

Zum 11.Oldenburger Notfallsymposium hat das Klinikum Oldenburg und der Malteser Hilfsdienst eingeladen. Am 11. November 2017 werden in der Zeit von 09:00 bis 17:00 Uhr erneut ein breites Spektrum an Themen angeboten.

  • Der besondere Notfall – natürlich tot?
  • Daten aus dem Traumaregister – Was kann die Präklinik lernen
  • Der Gemeindenotfallsanitäter – Zeit für einen Paradigmenwechsel?
  • ….
  • Terrorlagen
  • und vieles andere mehr.

Begleitet wird das Notfallsymposium durch eine Industrieausstellung.

Anmeldung, Programm, Flyer und weitere Informationen sind auf der Internetseite  www.notfall-symposium.de zu finden.