Archiv der Kategorie: Allgemeines

Öffentlichkeitsarbeit und Social Media im Katastrophenschutz

Katastrophenschutz.camp 

Social Media wird auch im Bereich des Katastrophenschutzes ein immer größeres Thema. Neben der Information der Bevölkerung über alle kritischen Ereignisse, stellt auch die Einbindung von freiwilligen Helfer bei der Bewältigung der Katastrophe eine große Herausforderung für die Katastrophenschutzbehörden dar.  

Es wird auch darüber zu diskutieren sein, wie Fake-News erkannt, aber vielleicht auch Social Media Informationen zur Lageerkundung genutzt werden können. 

Im „Katastrohenschutz.Camp“ sollen alle möglichen Fragen rund um den Umgang mit Social Media im Katastrophenschutz beleuchtet und Antworten gefunden werden. Anders als bei normalen Konferenzen wird dieses Forum nicht als „Symposium“ durchgeführt sondern als „Barcamp“.

Was diese Form der Konferenz bedeutet und wie es abläuft finden Sie auf der Internetseite des Katastrophenschutz.camp

Die Veranstaltung wird am 01. und 02. Februar 2019 beim Institut der Feuerwehr NRW (IdF) in Münster stattfinden. Das Organisationsteam besteht neben Jan Müller-Tischer aus, Anna Carla Springob und Maike Kranaster

Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse dieser Veranstaltung.

Uns muss allen klar sein , dass wir auch im Katastrophenfall oder bei Großschadensereignissen mit den Social Media Aspekten umgehen müssen. 

Die Veranstaltung ist leider schon ausverkauft. 

Nds. Landesausschuss Rettungsdienst veröffentlicht zwei Empfehlungen

Im aktuellen niedersächsischen Ministerialblatt (Nds.MBl.40/2017 S. 1316) sind zwei Empfehlungen des niedersächsischen Landesausschuss Rettungsdienst bekannt gemacht worden.

In der erste Veröffentlichung geht es um die Disposition von Rettungsmitteln bei Schul- bzw. Arbeitsunfällen. In diesen Fällen besteht häufig die irrige Annahme, dass auf Grund der Vorgaben der Versicherungen  in jedem Fall ein Rettungsmittel zu entsenden sei.

Der Landesausschuss Rettungsdienst stellt hierzu in Abstimmung mit der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)  fest, dass für den Einsatz von Rettungsmitteln die gleichen Kriterien gelten, wie für alle anderen Notrufe auch. Es braucht nicht in jedem Fall, ein Rettungsmittel geschickt werden. Sondern nur in den Fällen, wo es nach Abfrage durch die Rettungsleitstelle auch notwendig ist. Darüber hinaus werden erläuternde Hilfestellungen für notwenige Beförderungen mittels Taxi bzw. Privat-PKW gegeben.

Im Weiteren wir ein Positionspapier zur Einführung einer webbasierten Informationsplattform für die Zuweisung von Notfallpatienten zur klinischen Versorgung veröffentlicht.

Solche Informationsplattformen werden bereits in eingen Bundesländern erfolgreich betrieben. In Niedersachsen haben mehrere Leitstellen (z.B. die Großleitstelle Oldenburger-Land AöR) für den Rettungsdienst das System IVENA erfolgreich getestet. Nunmehr wird durch das Positionspapier empfohlen, dass solche Informationsplattformen auch in Niedersachsen flächendeckend eingeführt werden.

Sachsen: Evaluation zur Einführung der Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter/-in

newsDas Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz im Freistaat Sachsen hat die Einführung der Ausbildung zur Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter durch die Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften evaluieren lassen. Dies geschah auf Grundlage eines Konsenspapiers, das vorsah die im September 2014 erstmalig angelaufene Ausbildung des Notfallsanitäters/-in zu evaluieren.

Das Konsenspapier finden Sie hier: Konsenspapier Notfallsanitäter/-in

Am 29.04.2015 hat der Sächsische Landtag eine Änderung des Sächsischen Gesetzes über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz (SächsBRKG) beschlossen. Ziel war es eine landesgesetzliche Grundlage zur Refinanzierung der Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen zu schaffen. Die Kosten der Ausbildung und Ergänzungsausbildung inklusive Kosten der staatlichen Prüfung und Ergänzungsprüfung nach dem NotSanG werden als Teil der Benutzungsentgelte im Rettungsdienst erfasst und damit der Refinanzierungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen unterworfen.

Ziel der Evaluation ist es, Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Diese sollen es den im Freistaat Sachsen an der Ausbildung beteiligten Akteuren ermöglichen, die Ausbildung zu Notfallsanitäter/-innen am tatsächlichen Bedarf im Freistaat Sachsen auszurichten. Die Ausbildung soll zudem optimal strukturiert, koordiniert und auch unter Kostengesichtspunkten effektiv organisiert zu gestalten und damit zur nachhaltigen Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung im Freistaat Sachsen mit Rettungsdienstleistungen beizutragen.

Die Kurzfassung des Abschlussberichtes zur Evaluation auf den Seiten des Sächsischen Staatsministeriums herunterzuladen. Link (ca. 11MB)

Der ausführliche Bericht kann beim Herausgeber, dem Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz – Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Albertstraße 10, 01097 Dresden, E-Mail: presse [at] sms [dot] sachsen [dot] de, angefordert werden.

Tele-Notarzt für Niedersachsen eine Idee?

blaulichtUm den Tele-Notarzt ging es auf der Sitzung des Niedersächsischen Landtages am 24.11.2016. Abgeordnete der FDP Fraktion wollten wissen, wie die Landesregierung das Instrument des Telenotarztes bewertet. Ebenfalls gefragt wurde, ob es ein solches System, wie in Aachen, auch bereits in Niedersachsen gibt. Erfahren Sie aus der Pressemitteilung des Nds. Ministeriums für Inneres und Sport, was die Landesregierung über dieses System denkt.

Nach meiner Meinung muss man den Einsatz eines Telenotarztes differenziert betrachten.

Für den Bereich der arztbegleiteten Verlegungen kann es eine Lösung sein, um Notärzte für echte Einsätze zur Verfügung zu haben.Hier könnte und das zeigt Aachen auch, ein großer Einspareffekt vorhanden sein.

Für „Standard“ – Notfälle wie z.B. den Schlaganfall oder die Hypoglykämie sehe ich den Einsatz eines Telenotarztes kritisch. Dies sollten Notfallsanitäter/-innen  bzw. Rettungsassistenten/-innen sicherlich alleine hinbekommen. Ich hatte mir die Technik vor kurzem in Aachen angeschaut und Informationen zu den Verfahrensweisen bekommen. Danke an die Leitstelle Aachen und den Telenotarzt für die Möglichkeit zu schauen. In einem städtischen Bereich mit enger Krankenhausdichte muss man sehr genau abwägen, ob der Einsatz eines (Tele-)Notarztes  nicht die vor-Ort-Zeit unnötigerweise verlängert. Auf dem Lande könnte die Datenübertragung mit notwendigerweise hohen Bandbreiten  ein Problem darstellen. Soweit dies alles berücksichtigt wird, wäre es eine Überlegung wert. Die Vorhaltung entsprechender Technik wird aber sicherlich ebenfalls Kosten verursachen.

Nicht richtig dargestellt? Klicken Sie hier: 2016-11-24-mi-telenotarzt

Notfallsanitäter – Thema im Niedersächsischen Landtag

blaulichtDer Nds. Landtag hat im Rahmen einer Fragestunde über Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter gesprochen. Hintergrund war eine mündliche Anfrage mehrerer Abgeordneten der FDP-Fraktion. Es ging hier im Wesentlichen um ein mögliches Spannungsfeld in Bezug auf das Heilpraktikergesetz, die Kompetenzen und die Anwendung von invasiven Maßnahmen durch Notfallsanitäter. Nachfolgend finden Sie die Pressemitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport.

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Hamburger Senat befasst sich mit Notfallsanitätern 

newsIn der Hamburger Bürgerschaft wurde über die Kosten der Aus-und Weiterbildung für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter diskutiert.

Weiteres Thema war die zukünftigen Vergütungsstruktur der tarifangestellten Mitarbeiter bzw. der Berufsfeuerwehr, die über die Qualifikation „Notfallsanitäter/in“ verfügen.

Breiten Raum nahmen auch die Anwendung von in der Ausbildung erlernten Maßnahmen ein. Diese scheinen, verglichen mit Niedersachsen, noch überschaubar zu sein.

2016-09-12_05904_wissen-und-fachliche-fertigkeiten-von-notfallsanitaetern-unerwuenscht