Schlagwort-Archive: Ausbildung

Öffentlichkeitsarbeit und Social Media im Katastrophenschutz

Katastrophenschutz.camp 

Social Media wird auch im Bereich des Katastrophenschutzes ein immer größeres Thema. Neben der Information der Bevölkerung über alle kritischen Ereignisse, stellt auch die Einbindung von freiwilligen Helfer bei der Bewältigung der Katastrophe eine große Herausforderung für die Katastrophenschutzbehörden dar.  

Es wird auch darüber zu diskutieren sein, wie Fake-News erkannt, aber vielleicht auch Social Media Informationen zur Lageerkundung genutzt werden können. 

Im „Katastrohenschutz.Camp“ sollen alle möglichen Fragen rund um den Umgang mit Social Media im Katastrophenschutz beleuchtet und Antworten gefunden werden. Anders als bei normalen Konferenzen wird dieses Forum nicht als „Symposium“ durchgeführt sondern als „Barcamp“.

Was diese Form der Konferenz bedeutet und wie es abläuft finden Sie auf der Internetseite des Katastrophenschutz.camp

Die Veranstaltung wird am 01. und 02. Februar 2019 beim Institut der Feuerwehr NRW (IdF) in Münster stattfinden. Das Organisationsteam besteht neben Jan Müller-Tischer aus, Anna Carla Springob und Maike Kranaster

Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse dieser Veranstaltung.

Uns muss allen klar sein , dass wir auch im Katastrophenfall oder bei Großschadensereignissen mit den Social Media Aspekten umgehen müssen. 

Die Veranstaltung ist leider schon ausverkauft. 

Sachsen: Evaluation zur Einführung der Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter/-in

newsDas Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz im Freistaat Sachsen hat die Einführung der Ausbildung zur Notfallsanitäterin bzw. zum Notfallsanitäter durch die Akkon-Hochschule für Humanwissenschaften evaluieren lassen. Dies geschah auf Grundlage eines Konsenspapiers, das vorsah die im September 2014 erstmalig angelaufene Ausbildung des Notfallsanitäters/-in zu evaluieren.

Das Konsenspapier finden Sie hier: Konsenspapier Notfallsanitäter/-in

Am 29.04.2015 hat der Sächsische Landtag eine Änderung des Sächsischen Gesetzes über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz (SächsBRKG) beschlossen. Ziel war es eine landesgesetzliche Grundlage zur Refinanzierung der Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen zu schaffen. Die Kosten der Ausbildung und Ergänzungsausbildung inklusive Kosten der staatlichen Prüfung und Ergänzungsprüfung nach dem NotSanG werden als Teil der Benutzungsentgelte im Rettungsdienst erfasst und damit der Refinanzierungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen unterworfen.

Ziel der Evaluation ist es, Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Diese sollen es den im Freistaat Sachsen an der Ausbildung beteiligten Akteuren ermöglichen, die Ausbildung zu Notfallsanitäter/-innen am tatsächlichen Bedarf im Freistaat Sachsen auszurichten. Die Ausbildung soll zudem optimal strukturiert, koordiniert und auch unter Kostengesichtspunkten effektiv organisiert zu gestalten und damit zur nachhaltigen Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung im Freistaat Sachsen mit Rettungsdienstleistungen beizutragen.

Die Kurzfassung des Abschlussberichtes zur Evaluation auf den Seiten des Sächsischen Staatsministeriums herunterzuladen. Link (ca. 11MB)

Der ausführliche Bericht kann beim Herausgeber, dem Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz – Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Albertstraße 10, 01097 Dresden, E-Mail: presse [at] sms [dot] sachsen [dot] de, angefordert werden.